Ballenauflöser


Der von Matthiessen entwickelte Ballenauflöser BA III ermöglicht eine kostengünstige Aufbereitung von Wertstoffen für anschließende Arbeitsprozesse. Stillstandzeiten durch Fehlwürfe und Störstoffe werden quasi auf Null gefahren. Das Auflösen und die Entzerrung der Wertstoffballen erfolgt mittels des Matthiessen Rotors Ba III, der mit fest aufgeschraubten Aufreißzinken ausgerüstet ist.

Die Ballen werden vor der Aufgabe von den Drähten befreit und anschließend mittels Radlader bzw. seitlich mit einem Gabelstapler in den Bunker geladen.

Mittels eines Kettengurtförderers im Aufgabebunker werden diese mit gleichmäßiger Geschwindigkeit an den Rotor gefördert. Dabei sorgen die Mitnehmerwinkel auf dem Gurt für einen stets konstanten Förderleistung auch bei nur leicht befüllten Bunker.

Die Aufreißzinken des Rotors schlagen in den gepressten Ballen und lösen so den Ballen zum grössten Teil auf. Die noch nicht genügend aufgelösten Reste werden über den Rotor durch den speziell entwickelten Auflösekamm durchgezogen und nachvereinzelt.

So werden auch miteinander verklebte verpresste Flaschen zu nahezu 100 Prozent vereinzelt. Der Kamm lässt sich mittels Hydraulik in der Position verändern und so auf verschiedene Aufgabeprodukte anpassen. Das zuvor zusammengepresste Produkt wird optimal für die nachgeschaltete Sortierung vereinzelt. Selbst in einander verhakte-gepresste Flaschen werden vereinzelt.

Technische Details

Zum Auflösen von gepressten Ballen verschiedenster Größe und Art, z. B.:
Durchsatzleistung:
Materialaufgabe:
 
Bunkergrößen:
Arbeitsbreiten:
 
Fördertechnik:
Elektroanschlüsse:

Eigenschaft

Papier, PET-Flaschen, Mischfraktionen, Folien, Stroh
2 - 18 t/h
Mittels Gabelstabler, seitlich, hinten, mit Radlader oder Greifer
10 - 20 m³
(1-seitig offen oder geschlossen)
1250 mm – 2000 mm
Kettengurtförderer
15 kW (Rotor) - 1,5 kW (Kettengurt)